Technischer Handel: Varianten, Kundenartikelnummern, Konditionen
Kurz gesagt
Ein ERP für den technischen Handel im deutschsprachigen Raum muss drei Ebenen zusammenführen: Klassifikation nach ETIM oder ECLASS, Kundenartikelnummern und Konditionen. Prüfen Sie, ob Merkmale und Varianten versioniert pflegbar sind, ob fremde Nummern in beide Richtungen gefunden werden und ob sich der Preis aus Kundengruppe, Staffel und Gültigkeit herleiten lässt. Rechnen Sie das Datenvolumen vor der Einführung.
Das Wichtigste
- ETIM 10.0 vom Dezember 2024 ordnet technische Produkte in Produktgruppen, Produktklassen und Merkmale.
- ECLASS Release 16.0 erschien am 28. November 2025; der Verein nennt rund 48.000 Produktklassen.
- BMEcat 2005.2 überträgt Klassifikation, Kundenartikelnummer und Preisbestandteile in einem XML-Katalog.
- Jedes neue Produkt und jede als Handelsartikel gehandelte Stufe der Verpackungshierarchie über der Verkaufseinheit erhält eine eigene GTIN; eine Variante, die nach dem GTIN Management Standard keine neue GTIN auslöst, bleibt unter der vorhandenen GTIN. Den Company Prefix lizenziert die GS1-Mitgliedsorganisation.
- Diese Standards binden nicht von Gesetzes wegen, sondern nur, soweit die Handelspartner ihre Verwendung vereinbaren; für ECLASS und die GS1-Kennungen kommen Lizenzbedingungen des Herausgebers und der GS1-Mitgliedsorganisation hinzu.
- Kundenpreise je Artikel und Kunde wachsen multiplikativ; Regeln aus Preisgruppe und Zuordnung sparen Zeilen.
Ein technischer Händler führt kein austauschbares Sortiment. Ob ein Fitting, ein Schütz oder ein Lager passt, entscheiden Merkmale wie Nennweite, Spannung, Werkstoff und Anschlussgewinde. Bestellt ein Kunde zusätzlich mit seiner eigenen Artikelnummer und verhandelten Konditionen, muss das ERP die Produktbeschreibung, fremde Nummern und den Preis zusammenführen.
Worum es bei der Auswahl geht
Gegenstand dieses Artikels ist die Auswahl eines ERP für ein Sortiment von mehreren tausend Positionen. Drei Aufgaben stehen im Vordergrund: Produkte über ein Klassifikationssystem beschreiben, Kundenartikelnummern auf die eigene Artikelnummer abbilden und Preise je Kunde aus einer Konditionsmatrix herleiten.
Die hier genannten Standards, also ETIM, ECLASS, BMEcat und die GS1-Kennungen, binden nicht von Gesetzes wegen. Sie gelten zwischen Handelspartnern, soweit diese ihre Verwendung vereinbaren; die GS1-Kennungen werden zusätzlich von den GS1-Mitgliedsorganisationen lizenziert (GS1 General Specifications, Release 26.0, Abschnitt 1.5), und die Nutzung von ECLASS-Inhalten regeln die Nutzungsbedingungen des ECLASS e.V. (Ziffern 3.1 und 5.1). Prüfen Sie deshalb nicht, ob ein System zertifiziert ist, sondern welche Formate es einliest, welche Kennungen und Versionsstände es speichert und wer die Aktualisierung pflegt.
Die kaufmännischen Funktionen, die über den Artikelstamm hinausgehen, behandelt Großhandel: ERP-Anforderungen.
Diese Kriterien zählen
Die Tabelle nennt fünf Kriterien mit Grund, Prüfung und Frage an den Anbieter.
| Kriterium | Warum es zählt | So prüfen Sie es | Frage an den Anbieter |
|---|---|---|---|
| Klassifikation (ETIM, ECLASS) | Kundenkataloge, Ausschreibungen und Ersatzteilsuche fragen Klassencode und Merkmale ab | Eigenen Klassifikationsauszug importieren und einen Artikel vollständig zuordnen lassen | Lassen sich ETIM und ECLASS parallel je Artikel mit Versionsstand führen? |
| Varianten und Merkmale | Aus einem Basisartikel werden bestellbare Varianten mit eigenem Bestand; eine eigene GTIN nur, wenn die Änderung nach dem GTIN Management Standard eine verlangt | Einen Artikel mit drei Merkmalen anlegen und Bestand, Preis und GTIN je Variante zeigen lassen | Wann erzeugt ein Merkmalswert eine neue Variante, und wann eine neue GTIN? |
| Kundenartikelnummern | Ohne Zuordnung wird der Auftrag zur Handarbeit im Innendienst | Fünf Kundennummern erfassen und in beide Richtungen suchen | Wie viele Nummern je Kunde und Artikel, welche Typen, wie wird eine Dublette erkannt? |
| Konditionsmatrix | Staffel, Kundengruppe und Gültigkeit bestimmen den Betrag, nicht der Listenpreis | Preisfindung mit Sonderpreis, Staffel und abweichender Währung durchspielen | In welcher Reihenfolge greifen die Regeln, und wo ist die Herleitung am Beleg ablesbar? |
| Massendaten und Datenvolumen | Preiszeilen je Kunde und Artikel wachsen multiplikativ | Volumen vorab rechnen (Beispielrechnung unten) und den Import mit dieser Menge testen | Wie viele Datensätze verarbeitet der Import je Stunde, und gibt es eine Obergrenze? |
Klassifikation: ETIM und ECLASS
Beide Systeme ordnen technische Produkte, aber unterschiedlich. ETIM ist ein zweistufiges Modell aus Produktgruppen und Produktklassen; jede Klasse trägt Merkmale der Typen alphanumerisch, logisch, numerisch oder Bereich mit festen Werten und Einheiten (ETIM International, Model Information). Aktueller Stand ist ETIM 10.0, veröffentlicht im Dezember 2024; offizielle Releases erscheinen etwa alle drei Jahre, dazwischen dynamische Releases mit Änderungscodes (ETIM International, Release Policy). Das Modell steht unter der Open Data Commons Attribution Licence; die deutsche Sprachversion pflegt ETIM Germany, der Zugang ist an eine nationale Mitgliedschaft gebunden (ETIM International, Licence Info).
ECLASS ordnet branchenübergreifend in vier Klassifizierungsebenen und bildet ein Produkt mit einem achtstelligen Code ab; der Verein nennt rund 48.000 Produktklassen und über 23.000 Merkmale (ECLASS e.V., Einführung). Release 16.0 wurde am 28. November 2025 veröffentlicht, ein neues Release erscheint jährlich (ECLASS e.V., Releases). Für die Nutzung ist eine Lizenz vorgesehen: eine Einzellizenz für ein Release oder eine Concordance-Lizenz für mehrere, mit Gebühren nach Unternehmensgröße (ECLASS Nutzungsbedingungen, Ziffer 3; FAQ).
| Merkmal | ETIM | ECLASS |
|---|---|---|
| Träger | ETIM International, Margraten (NL) | ECLASS e.V., Köln |
| Aufbau | zwei Ebenen: Produktgruppe, Produktklasse; Merkmale mit Werten und Einheiten | vier Klassifizierungsebenen, achtstelliger Code |
| Umfang | technische Produkte mit festen Merkmalen je Klasse | branchenübergreifend, rund 48.000 Produktklassen |
| Aktueller Stand | ETIM 10.0, veröffentlicht im Dezember 2024 | Release 16.0, veröffentlicht am 28. November 2025 |
| Nutzungsrecht | Modell frei unter ODC-By 1.0; deutsche Sprachversion an Mitgliedschaft gebunden | Lizenz je Release oder Concordance-Lizenz mit Gebühren nach Unternehmensgröße beim eigenen Bezug; Bezug über einen Geschäftspartner ohne Lizenz (Ziffern 3.1, 3.3) |
| Verbindlichkeit | gilt, soweit die Partner die Verwendung vereinbaren | gilt, soweit die Partner die Verwendung vereinbaren; dazu die Nutzungsbedingungen des ECLASS e.V. |
BMEcat kann in einem Katalogdokument ein oder mehrere Klassifikationssysteme übertragen und nennt dafür ausdrücklich standardisierte Systeme wie ECLASS, ETIM, GPC, proficl@ss und UNSPSC (BMEcat 2005.2, Kapitel 7). Für Ihre Datenhaltung folgt daraus: Am Artikel sollten Systemname, Klassencode und Versionsstand stehen. Die ECLASS-Nutzungsbedingungen verlangen zusätzlich, bei der Verwendung der Bezeichnung ECLASS die zugrundeliegende Versionsnummer anzugeben (Ziffer 5.1); wer dagegen verstößt, verliert die eingeräumten Nutzungsrechte (Ziffer 5.2.5). Ohne Versionsstand ist nach dem nächsten Release nicht mehr nachvollziehbar, worauf eine Zuordnung beruhte.
Varianten, Merkmale und Kennungen
Zwei Regeln entscheiden über den Aufbau des Artikelstamms. Erstens: Wann erzeugt ein Merkmalswert eine eigene bestellbare Variante mit eigenem Bestand? Zweitens: Wann braucht die Variante eine eigene GS1-Kennung? Nach dem GTIN Management Standard erhält jedes neue Produkt eine neue GTIN; sie wird auf der Ebene der Verkaufseinheit vergeben, und jede Stufe der Verpackungshierarchie darüber erhält eine eigene (Release 1.1, September 2023, Abschnitt 2.1). Für Verpackungsstufen gilt das, soweit sie als Handelsartikel gehandelt werden (GS1 General Specifications, Release 26.0, Abschnitt 2.1.7). Der Standard ist eine Mindestanforderung; rechtliche Vorgaben des Marktes gehen ihm vor (Abschnitt 1.3). Nicht jede Ausprägung eines Artikels ist ein neues Produkt: Eine Produktvariante, die nach dem GTIN Management Standard keine neue GTIN verlangt, bleibt unter der vorhandenen GTIN und kann über eine Variantenkennung unterschieden werden; GS1 sieht dafür die Consumer Product Variant für Handelsartikel des Einzelhandels (Abschnitt 4.2.2.3.1) und für geringfügige, nur den Hersteller betreffende Varianten das Element internal product variant, AI (20), vor (Abschnitt 4.2.2.3.2). Eine GTIN hat eines der Formate GTIN-8, GTIN-12, GTIN-13 oder GTIN-14 und wird bei fester Länge 14-stellig mit führenden Nullen geschrieben (GS1 General Specifications, Release 26.0, Abschnitt 1.3.1). Den GS1 Company Prefix, aus dem Sie Ihre Kennungen bilden, lizenziert Ihre GS1-Mitgliedsorganisation (Abschnitt 1.5.1).
Wie Sie die Merkmalsmatrix anlegen, zeigt Artikelvarianten anlegen.
Kundenartikelnummern und Querverweise
Bestellt der Kunde mit seiner Nummer, wird sie im Katalog als Artikelnummer des einkaufenden Unternehmens übertragen. BMEcat führt dafür das Element BUYER_PID mit dem Attribut type; zulässig sind unter anderem kundenspezifische Nummern, GTIN, EAN und UPC, und bei Mehrfachverwendung müssen sich die Typen unterscheiden (BMEcat 2005.2, Element BUYER_PID). Für das ERP folgt daraus ein eigener Zuordnungsspeicher: eigene Artikelnummer, Herstellernummer, Lieferantennummer, GTIN sowie je Kunde eine oder mehrere Kundennummern mit der kundeneigenen Bezeichnung. Klären Sie, welches Feld die Zuordnung führt, wer sie bei einem Neukunden anlegt und wie eine Dublette auffällt (Kundenstamm-Dubletten bereinigen).
Die Gegenrichtung, also dieselbe Nummer beim Kunden, beim Marktplatz und im eigenen System, behandelt Artikelzuordnung nach SKU und GTIN.
Preise und Konditionen
Ein Händlerpreis entsteht aus mehreren Angaben, nicht aus einer Zahl. BMEcat zeigt die Bestandteile: den Preistyp (Listenpreis netto oder brutto, kundenspezifischer Endpreis, unverbindliche Preisempfehlung, Preis auf Anfrage, eigene Typen), den Preisbetrag oder eine Preisformel, die Währung, einen Steuersatz, einen Rabattfaktor, eine untere Mengengrenze für Staffeln in der Einheit der Bestelleinheit und ein Territorium (BMEcat 2005.2, Element PRODUCT_PRICE). Die Spezifikation weist selbst darauf hin, dass ungewöhnliche Preistypen zwischen den Partnern genau zu klären sind.
Übertragen Sie diese Bestandteile in Ihre Prüfung: Kundengruppe, Staffelgrenze, Rabattfaktor, Währung, Gültigkeitszeitraum und die Reihenfolge, in der die Regeln greifen. Der Aufbau steht in Preislisten und Staffelpreise anlegen, die Nachlässe in Rabatte, Boni und Skonto im B2B.
Beispielrechnung: Wie groß wird die Konditionsmatrix?
Die Rechnung verwendet erfundene Zahlen. Die Annahme von 80 Byte je Zeile steht für Artikelnummer, Kundennummer, Preis, Währung, Einheit und Gültigkeitsdatum.
| Größe | Beispielwert | Rechnung |
|---|---|---|
| Artikel insgesamt | 20.000 | Beispielwert |
| davon mit Varianten | 6.000 | Beispielwert |
| Kunden | 900 | Beispielwert |
| Kunden mit eigener Preisliste | 600 | Beispielwert |
| Kundenpreiszeilen, volle Matrix | 12.000.000 | 600 × 20.000 |
| Speicherbedarf volle Matrix | rund 960 MB | 12.000.000 × 80 Byte |
| Preisgruppen | 50 | Beispielwert |
| Zeilen regelbasiert | 1.000.900 | 50 × 20.000 + 900 |
| Speicherbedarf regelbasiert | rund 80 MB | 1.000.900 × 80 Byte |
| Klassifikationswerte | 240.000 | 20.000 Artikel × 12 Merkmale |
| Kundenartikelnummern | 120.000 | 300 Kunden × 400 Positionen |
Die volle Matrix ist rund zwölfmal so groß wie das Regelwerk aus Preisgruppen und Kundenfaktoren. Führen nur einzelne Kunden einen eigenen Preis je Artikel, ist die Regel sparsamer; braucht jeder Kunde einen eigenen Preis für jede Position, bleibt die Matrix. Prüfen Sie im Test mit Ihrer eigenen Artikelzahl, wie lange der Import einer solchen Menge dauert und wie schnell die Preisfindung danach antwortet.
Woraus sich die Kosten zusammensetzen
Tragen Sie je Angebot diese Felder ein und notieren Sie, ob sie einmalig oder laufend anfallen:
- Nutzungsrecht an der Klassifikation: bei ECLASS eine Lizenz je Release oder eine Concordance-Lizenz mit Gebühren nach Unternehmensgröße, bei ETIM das frei nutzbare Modell und der Zugang zur deutschen Sprachversion über die nationale Organisation; für Klassifikationsinhalte, die Sie unverändert aus Lieferantenkatalogen übernehmen, fällt keine ECLASS-Lizenzgebühr an (ECLASS Nutzungsbedingungen, Ziffern 3.3 und 4.1.2).
- Erstbefüllung der Merkmale je Artikel und je Variante.
- Pflege der Klassifikationsstände: ECLASS jährlich, ETIM im Abstand mehrerer Jahre plus dynamische Releases.
- Katalogimport und -export je Kunde und Format, einschließlich Prüfung gegen das Schema.
- Migration von Preislisten, Staffeln und Kundenartikelnummern aus dem Altsystem.
- Test- und Abnahmesystem, Schulung des Innendienstes, Supportzusagen.
- Bei Nutzung des ECLASS-Webservice: Zertifikat und Abrufe (Nutzungsbedingungen, Ziffer 2.3.2).
Beträge nennen wir hier nicht: Sie hängen von Unternehmensgröße, Umfang und Vertragsmodell ab und ändern sich. Vergleichen Sie die Angebote über diese Felder statt über eine Summe.
Warnsignale in Angebot und Vertrag
- Kundenpreise stehen als Freitext im Kundenstamm, ohne Gültigkeit, Herkunft und Reihenfolge.
- Der Klassifikationsimport läuft einmalig; für neue Releases ist kein Pflegeweg vorgesehen.
- Ein Merkmalskatalog ohne Pflichtfelder und ohne Regel, wann ein Merkmal eine Variante erzeugt.
- Kundenartikelnummern liegen in einem einzigen Feld je Kunde, ohne Typ und ohne Dublettenprüfung.
- Preisstaffeln werden als abgetippte Einzelpreise geführt, ohne Mengeneinheit und Währung.
- Der Datenexport enthält weder Preisfindungshistorie noch Klassifikationsstand.
- Katalogdateien werden als Freitext erzeugt; eine Prüfung gegen das Schema ist nicht vorgesehen.
Welche Kriterien für welchen Betrieb
Die Tabelle ordnet Fälle aus dem Handel. Sie ersetzt keine Prüfung, zeigt aber, wo Sie zuerst ansetzen.
| Betriebsfall | Was am schwersten wiegt |
|---|---|
| Elektro- und Sanitärgroßhandel | Klassifikation: Merkmalsbreite und Klassencode nach ETIM je Artikel |
| Normteile und C-Teile | Massendaten: Preisgruppen statt Einzelpreise, Importgeschwindigkeit |
| Industriekunden mit Rahmenverträgen | Konditionsmatrix: Staffeln, Gültigkeit, Herleitung am Beleg |
| Kunden mit eigenen Bestellsystemen | Kundenartikelnummern und Katalogformate |
| Sortiment mit Ausführungen je Merkmal | Variantenregel: Merkmal, Bestand und die GTIN-Frage je Ausführung |
| Handwerksbetriebe als Kundschaft | Innendienst: Suche über Merkmale und fremde Nummern statt über die eigene Nummer |
So vergleichen Sie in sechs Schritten
- Zählen Sie Artikel, Varianten, Kunden und Kunden mit eigener Preisliste und rechnen Sie das Volumen der Preiszeilen.
- Stellen Sie einen Auszug aus Ihrer Klassifikation und einen Kundenkatalog für den Test bereit.
- Legen Sie eine Testartikelgruppe mit Merkmalen, Varianten und GTIN an und buchen Sie Bestand.
- Erfassen Sie fünf Kundenartikelnummern und suchen Sie von beiden Seiten.
- Spielen Sie die Preisfindung für einen Kunden mit Sonderpreis, Staffel und abweichender Währung durch und lesen Sie die Herleitung am Beleg.
- Importieren Sie eine Katalogdatei mit Ihrer eigenen Datenmenge und lassen Sie die Ausgabe gegen das Schema prüfen.
Checkliste für Ihre Ausschreibung
- Klassifikation: Kann das System ETIM und ECLASS nebeneinander führen, je Artikel mit Systemname, Klassencode und Versionsstand?
- Merkmale: Wie viele Merkmale je Artikel sind vorgesehen, und werden Änderungen am Klassifikationsstand versioniert?
- Varianten: Nach welcher Regel entsteht aus einem Merkmalswert eine bestellbare Variante, und wann verlangt die Änderung eine neue GTIN statt einer Variantenkennung unter der vorhandenen GTIN?
- Kundenartikelnummern: Wie viele Nummern je Kunde und Artikel sind möglich, mit welchen Typen, und wie wird eine Dublette erkannt?
- Querverweise: Lässt sich von jeder fremden Nummer aus der eigene Artikel finden, und umgekehrt?
- Konditionen: Sind Kundengruppe, Staffelgrenze, Rabattfaktor, Währung, Territorium und Gültigkeit einzeln pflegbar, und ist die Auflösungsreihenfolge dokumentiert?
- Datenvolumen: Haben Sie die Zeilenzahl der Konditionsmatrix gerechnet und den Import mit Ihrer Menge getestet?
- Release-Pflege: Wer spielt neue Klassifikations-Releases ein, wie wird getestet, und bleibt der vorherige Stand nachvollziehbar?