BMD

Laut Anbieter: Modulare Unternehmenssoftware (BMD NTCS) mit Buchhaltung, Lohnverrechnung, Warenwirtschaft und ERP

Website des Anbieters

Stand

Fakten laut Anbieter

Sitz
Österreich
Länder
Österreich · Deutschland · Schweiz
Branchen
  • Lebensmittelhersteller
  • Bauhauptgewerbe
  • Kunststoffindustrie
  • Verpackungshersteller
  • Baustoffhersteller (Beton, Fertigteile)
  • Medizintechnik-Hersteller
  • Agenturen und Kanzleien

Veröffentlichte Preise laut Anbieter

Keine öffentlichen Preise dokumentiert.

Für wen

Das Impressum nennt die BMD Systemhaus GesmbH mit Sitz in Steyr (Österreich). Laut Anbieter lässt sich die modulare Software als Einzellösung oder als vernetztes ERP-System einsetzen; angesprochen werden Unternehmen, Steuerberatungskanzleien und Wirtschaftsprüfer. Die Standortseite führt Niederlassungen in Österreich, Deutschland (BMD GmbH, Hamburg), der Schweiz (BMD Schweiz AG, Frauenfeld), Ungarn und der Slowakei auf.

Funktionen

Der Anbieter ordnet seine Lösungen Paketen zu: Fakturierung, Kassa, Warenwirtschaft und ERP gehören zu COMMERCE, die Buchhaltung zu ACCOUNT, die Lohnverrechnung zu HRM. Laut Anbieter arbeitet das ERP mit einem zentralen Datenstamm. Die Warenwirtschaft umfasst nach der Produktseite Bestellvorschläge und Preisvergleich im Einkauf, beliebig viele Lagerorte, Chargen- und Seriennummernverwaltung, Stücklisten, Webshop-Anbindung, mobile Datenerfassung sowie Provisionen und Verleihverwaltung. Für Produktionsbetriebe nennt der Anbieter eine PPS-Lösung in Kombination mit dem ERP. Betrieb laut Anbieter on premise oder in der BMD Cloud.

Preise und Vertrag

Die Produktseiten nennen keine Preise. Der verlinkte BMD-Webshop zeigt Eurobeträge für einzelne Basispakete, jedoch ohne Angabe zu Einheit, Laufzeit oder Abrechnungsart; die Seite trägt einen Copyright-Vermerk „2016“. Die Beträge sind deshalb hier nicht als Preise übernommen. Nach den Shop-AGB gelten Preise in Euro ohne Umsatzsteuer. Auf der Schweizer Seite nennt der Anbieter ein monatliches Abo; für die Schweizer Lohnsoftware gibt es Preise auf Anfrage und einen kostenlosen Testmonat. Nach den österreichischen AGB gelten die am Liefertag gültigen Listenpreise oder abweichende Angebotspreise. Lizenz- und Wartungsverträge sind ohne abweichende schriftliche Vereinbarung unbefristet und, sofern kein Kündigungsverzicht vereinbart ist, mit drei Monaten Frist zum 31.12. per Einschreiben kündbar; befristete Verträge verlängern sich jeweils um die ursprüngliche Dauer, sofern der Kunde nicht schriftlich mit drei Monaten Frist zum Vertragsende kündigt. Laufende Entgelte sind nach VPI 2005 wertgesichert.

Compliance laut Anbieter

Laut Anbieter führt die Zertifikatsseite ISO 27001:2022, ISO 9001:2015, ISO 14001:2015, das Cyber Trust Austria Silber Label sowie GoBD-Bescheinigungen für FIBU, ANBU und die Kasse auf. Die Daten der auf der österreichischen Website beschriebenen BMD Cloud liegen laut Anbieter in einem Rechenzentrum der Telekom Austria in Linz.

Für die jeweiligen Länderangebote nennt BMD folgende Funktionen und Konformitätsaussagen: Österreich: ebInterface-Rechnungen, UVA-Übermittlung über FinanzOnline, ELDA-Aufruf und Datenaustausch mit ÖGK und BUAK in der Lohnverrechnung, Intrastat-Meldungen an Statistik Austria, RKSV-konforme Kassa. Deutschland: ELSTER-Schnittstelle, E-Rechnung als ZUGFeRD und XRechnung, Kasse nach KassenSichV. Schweiz: MWST-Formular zur Übermittlung an die ESTV; Rechnungen entsprechen laut Anbieter den gesetzlichen Vorschriften in der Schweiz, Deutschland und Österreich, mit QR-Code; Lohnsoftware für die Schweiz und Liechtenstein mit Swissdec ELM 5.0 in den Varianten Professional und Expert, Daten der Schweizer Lohnsoftware laut Anbieter in einem Rechenzentrum in der Schweiz, das BMD als „FINMA-zertifiziert“ bezeichnet.

Grenzen

Die Schweizer Lohnvariante Basic bietet laut Anbieter kein Swissdec ELM 5.0; Quellensteuerabrechnung und Lohnstrukturdatenmeldung nennt der Anbieter für Expert. Die Basispakete im Shop werden durch kostenpflichtige Ergänzungsmodule erweitert, etwa Verleih oder Provision. In der Finanzbuchhaltung erfolgt die Anpassung an die Gesetzgebung verschiedener Länder laut Shop über Zusatzmodule. Nach den österreichischen AGB beziehen sich Schulungen nur auf die BMD-Software, zu fachlichen Fragen der Buchhaltung, Lohnverrechnung sowie zu steuer- und sozialrechtlichen Themen berät BMD nicht; der Kunde ist für die Einhaltung aller rechtlichen Vorschriften selbst verantwortlich.

Branchenseiten des Anbieters

Die Software-Übersicht führt Seiten für Unternehmen, Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, selbstständige Bilanzbuchhalter, HR-Management, Bauunternehmen, Kommunalbetriebe und Schulen; die deutsche Seite nennt zusätzlich die Hotellerie. Die Seite für Bauunternehmen beschreibt laut Anbieter unter anderem einen digitalen Baustellenakt, Baustellennachkalkulation, Regie- und Pauschalfakturen sowie die Verwaltung von Deckungs- und Haftrücklässen.

Quellen